Lorant und Papa Willi

von Redaktion

Prägende Weggefährten: „Im Endeffekt nimmt man von jedem Trainer ein bisschen was mit. Trotzdem möchte ich zwei Menschen hervorheben: Meinen Vater (Willi), der zwar nicht mein Trainer war – und Werner Lorant. Es ist ja so: Wenn es gut läuft, dann sind alle da. Da kannst du dir die Leute aussuchen. Aber auf meinen Vater konnte ich mich immer verlassen, er war auch in schwierigen Zeiten für mich da. Zum Beispiel nach meiner Knieverletzung, als alle gesagt haben: Jetzt ist es vorbei. Da haben wir dann zwei Monate alleine in Moosach auf dem Kunstrasenplatz trainiert. Auch früher hat er mit mir Zusatzschichten eingeschoben – auch noch, als ich schon Bundesliga gespielt habe. Ja, und die Härte gegen mich selber, die hat mir Werner Lorant früh beigebracht. Es war garantiert nicht einfach mit ihm – ich glaube, das können viele Spieler bestätigen. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass er mich besser machen will. Ich musste mir auch das eine oder andere anhören, was nicht so schön war. Das gehörte aber damals dazu. Die heutige Spielergeneration würde sich damit eher schwer tun, kann ich mir vorstellen.“

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