Meister mit Stuttgart 2007: „Das war außergewöhnlich: die Geschlossenheit, was da im Laufe der Saison entstanden ist. Wenn man allein sieht, wo die jungen Wilden von damals gelandet sind: Khedira, Hitzlsperger, Cacau, Gomez, Tasci, Magnin, Andi Beck. Dazu die Mexikaner Osorio und Pardo. Und was wir dann noch auf der Bank hatten! Streller. Benny Lauth. Das war schon ein herausragendes Team – mit einem herausragenden Charakter. Armin Veh hat es aber auch verstanden, eine Einheit zu formen, die Spiele gewinnen kann. Das hat sich durch die ganze Saison gezogen. Wir waren immer ein bisschen hinten dran, sind, glaube ich, erst am vorletzten Spieltag auf Platz eins gesprungen. Was da dann los war in der Stadt! Zigtausend Menschen auf den Straßen – tolle Bilder. Für mich war es schon deswegen toll, weil ich ja das Jahr davor unter Giovanni Trapattoni die schwere Knieverletzung hatte und gar nicht wusste, ob ich überhaupt wieder spielen kann. Für mehr als 13 Spiele hat es nicht gereicht. Aber: Ich war dabei, ich war ein Teil des Kaders und hab versucht, von hinten immer wieder anzuschieben. Mein Puzzleteil war klein, aber das ist mir egal.“