Fünf Spiele bis Ende Februar

von Redaktion

Haching: Nach der verlängerten Winterpause stehen Englische Wochen an

Unterhaching – Die Wetterkapriolen dieses Winters haben die SpVgg Unterhaching ziemlich in Bedrängnis gebracht. Die Ausfälle der Partien in Aalen und gegen Cottbus warfen die Pläne von Claus Schromm durcheinander. „Statt der geplanten drei Wochen Vorbereitung sind es jetzt schon sechs Wochen geworden. Von einem Rhythmus kann man nicht sprechen“, sagte der Trainer bei der Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag.

Aber: Schromm will nicht jammern. „Vielleicht kommen wir durch die vielen Englischen Wochen in einen positiven Flow“, sagte er. Im Februar stehen jetzt für die Hachinger noch fünf Partien auf dem Programm. Der erste Auftritt nach der langen Winterpause erfolgt an diesem Samstag bei Hansa Rostock. Weiter geht es am 15. Februar gegen den SV Wehen-Wiesbaden. Am 20. Februar ist dann im Sportpark das Nachholspiel gegen Energie Cottbus vorgesehen, drei Tage später geht es weiter bei Eintracht Braunschweig, ehe es am 27. Februar zum Nachholspiel in Aalen kommt.

„Wir haben dann auch im März sieben Pflichtspiele. Es kommt einiges auf uns zu“, betont Schromm, der aber froh ist, dass von den Stammkräften nur Kapitän Seppi Welzmüller (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) ausfällt. Auch der zuletzt angeschlagene Senkrechtstarter Luca Marseiller ist wieder fit.

Auf die Punktspielpremiere 2019 in Rostock hat Schromm sein Team intensiv vorbereitet – aus gutem Grund: „Bei Hansa gab es Anfang Januar einen Trainerwechsel. Für Pavel Dotchev kam Jens Härtel, der Magdeburg in die 2. Liga geführt hatte. Das hatte natürlich auch einen Systemwechsel zur Folge. Auf die neue Spielweise der Rostocker müssen wir uns einstellen.“

Der Traditionsverein von der Ostsee war mit Aufstiegsambitionen in die Saison gestartet, ist aber nach sieben sieglosen Partien Richtung Abstiegszone abgerutscht. Die Hachinger sind dagegen in den letzten 14 Punktspielen ungeschlagen geblieben, dennoch wollen die von einer Favoritenstellung im morgigen Duell nichts wissen. „Leider hinken wir in der Tabelle mit zwei Spielen weniger etwas hinterher“, sagt Schromm: „Jetzt freuen wir uns, dass es wieder losgeht. Wir wollen unsere tolle Serie ausbauen.“ KLAUS KIRSCHNER

Rostock seit sieben Spielen ohne Sieg

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