Deal in Südkorea und 15 000-Euro-Ärger

von Redaktion

Der FC Bayern investiert in die Zukunft, muss aber auch zahlen – Neuer glaubt derweil an Einsatz gegen Liverpool

München – Am Montag dürften sie sich beim FC Bayern noch immer über das Wochenende gefreut haben. Na gut, den albernen Streit mit dem TV-Experten und Ex-Bayern Didi Hamann mal ausgeklammert. Sie dürften sich aber gefreut haben über Pokal-Los, das ihnen ein Heimspiel gegen den Zweitligisten Heidenheim geschenkt hat. Sie dürften auch die Bundesliga-Tabelle wieder mit ein wenig mehr Vergnügen lesen, nachdem sie nur noch fünf Punkte hinter dem BVB liegen. Und natürlich fiebern sie auch der Champions League entgegen – und damit dem Duell mit Jürgen Klopp und seinem FC Liverpool, das am 19. Februar in die erste Runde geht. Die Neuigkeiten, die am Montag von der Säbener Straße in die Welt versendet wurden, beschäftigten sich daher schon mit jenem Spiel. Aber nicht nur. Ein Nachrichten-Überblick:

Manuel Neuer wird im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League aller Voraussicht nach zur Verfügung stehen. „Wir sind alle positiv. Ich denke, ich werde zwischen den Pfosten stehen“, sagte der Nationaltorhüter gegenüber „ESPN“. Der 32-Jährige hatte zuletzt drei Spiele aufgrund einer Daumenverletzung verpasst. „Mir geht es gut, es ist nicht so schlecht“, sagte Neuer, „wenn im Training alles passt, dann werde ich spielen.“ Ein Bundesliga-Einsatz beim FC Augsburg Freitag (20.30 Uhr) ist allerdings noch offen.

Der FC Bayern baut seine Kooperation im asiatischen Raum aus. Die Münchner sind nun auch eine Partnerschaft mit dem Südkoreanischen Fußballverband KFA eingegangen. Bereits im Mai 2018 hatte der FC Bayern eine Zusammenarbeit mit dem Japanischen Fußballverband JFA geschlossen. „Südkoreas Fußball verfügt über große Talente im Jugendbereich und zeichnet sich durch eine sehr gute Nachwuchsarbeit aus. Dies sehen wir nicht zuletzt an Woo-Yeong Jeong, der vor einem Jahr aus Südkorea zu uns gewechselt ist und sich prächtig entwickelt“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Die Kooperation umfasst Programme für Spieler und Trainer. Zudem gehören Freundschaftsspiele zwischen Jugendmannschaften, Austauschprogramme und Trainingscamps dazu. Der FC Bayern kooperiert alleine in Asien noch mit insgesamt fünf Fußballschulen in Thailand, Japan und China.

Das DFB-Sportgericht hat den FC Bayern wegen unsportlichen Verhaltens der Fans mit einer Geldbuße von 15 000 Euro bestraft worden. Vor Beginn der zweiten Halbzeit des Bundesligaspiels gegen den 1. FC Nürnberg am 8. Dezember 2018 hatten Anhänger aus dem Münchner Block hunderte Papierrollen auf das Spielfeld geworfen. Dadurch hatte sich der Wiederanpfiff um zwei Minuten verzögert. Im Verlauf der Partie wurden erneut Papierrollen geworfen, es kam zu einer weiteren einminütigen Unterbrechung.  mm/dpa/sid

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