Althaus und Seyfarth bestätigen Medaillenchancen

von Redaktion

Oberstdorf – Skispringerin Katharina Althaus und ihre deutschen Teamkolleginnen haben die Siegesserie von Maren Lundby auch beim Weltcup-Heimspiel in Oberstdorf nicht beenden können. Die 22 Jahre alte Althaus belegte bei den beiden Springen in ihrem Heimatort die Plätze zwei und vier. Am Samstag fehlten ihr nur 22 Zentimeter auf die Gesamtführende Lundby, die am Schattenberg beide Wettbewerbe für sich entscheiden konnte.

Gestern musste sich die beste deutsche Skispringerin nach Sprüngen auf 128 und 120,5 Meter auch Teamkollegin Juliane Seyfarth (Ruhla/2.) und Sara Takanashi (Japan/3.) geschlagen geben. „Die Mädels haben tollen Sport auf der Schanze gezeigt bis zu 135 Metern. Maren war wieder das Quäntchen besser, das müssen wir neidlos anerkennen“, sagte Bundestrainer Andreas Bauer.

Die Norwegerin Lundby, die acht der neun letzten Springen gewonnen hat und in Oberstdorf einen Schanzenrekord aufstellte, und Althaus (zehn Podestplätze) prägen in diesem Winter den Weltcup der Frauen. Bei der WM in Seefeld (19. Februar bis 3. März) haben die Skispringerinnen drei Chancen auf Medaillen: Im Einzel, im Teamwettbewerb und im Mixed mit zwei Männern und zwei Frauen.  dpa

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