WM IN KÜRZE

DSV-Bilanz von Are: „Ordentlich“

von Redaktion

Die deutschen Skirennläufer haben sich nach Meinung ihrer Vorgesetzten bei der WM in Are insgesamt gesehen gut verkauft. Mit Silber durch Viktoria Rebensburg im Riesenslalom „haben wir unser Minimalziel erreicht“, sagte Sportdirektor Wolfgang Maier und betonte: „Wenn man die Umstände und unsere Möglichkeiten betrachtet, haben wir uns sehr ordentlich präsentiert. Wir waren in vielen Disziplinen nah dran oder bei den Besten der Welt und haben ganz ordentliche Ergebnisse eingefahren.“

Mit vierten Plätzen im Super-G der Frauen, wo Rebensburg um 0,02 Sekunden Bronze und um 0,07 Sekunden Gold verfehlte, sowie im Team-Event verpassten die deutschen Skirennläufer weitere Medaillen nur knapp. Josef Ferstl (Hammer) belegte im Super-G der Männer ebenfalls knapp geschlagen Rang sechs. „Das war auf jeden Fall weitaus besser, als man vielleicht am Anfang gemeint hat“, sagte Maier über ein DSV-Team, das auf den verletzten Thomas Dreßen und damit auf eine große Medaillenhoffnung verzichten musste. Dass Slalom-Ass Felix Neureuther am letzten WM-Tag leer ausging, tat ein bisschen weh (auch wenn er nicht zum engsten Favoritenkreis gezählt hatte). Den guten Gesamteindruck, den die deutsche Mannschaft in Are hinterlassen hat, schmälerte das aber nicht mehr.

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