Rosenheim – Drei Punkte holten die Starbulls Rosenheim am Wochenende, aber es hätten sechs sein können, ja müssen. Im Oberliga-Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Peiting lagen die Rosenheimer zu Hause mit 4:2 vorne, hatten zwei Riesenchancen durch Michael Baindl und Alex Höller auf das 5:2, vergaben eine fast zweiminütige doppelte Überzahlsituation und standen am Ende mit leeren Händen da. „Wir haben vermeidbare Tore kassiert, und die beiden ersten Peitinger Treffer hätten nicht zählen dürfen“, erklärte Trainer Manuel Kofler, der allerdings die gute Leistung der Peitinger respektierte.
Es war ein starkes Spiel von beiden Teams und das sechste Aufeinandertreffen in Folge, das mit einem Tor Unterschied endete. Dreimal gewannen die Rosenheimer, dreimal die Peitinger, und auch wenn beide Teams in der Tabelle 18 Punkte trennen, begegnen sie sich auf Augenhöhe.
Freuen konnte sich Kofler über den ersten Sieg in dieser Saison in Memmingen, auch wenn er eine schmerzhafte Erinnerung mitbrachte. Der dreifache Memminger Torschütze Tadas Kumeliaskaus traf Kofler bei einem Zweikampf an der Bande mit dem Schläger unglücklich am Kopf. „Das ist es mir kurzfristig schwarz vor Augen geworden, aber mit Eis gekühlt blieb nur eine kleine Beule“,sagte Kofler. Gestern war fast nichts mehr zu sehen. HANS-JÜRGEN ZIEGLER