Das saudische Königshaus hat einen Bericht der britischen Massenblatts The Sun dementiert, wonach Kronprinz Mohammed Bin Salman umgerechnet 4,3 Milliarden Euro für die Übernahme von Manchester United bietet. Ein Sprecher der Königsfamilie wies die Meldung als „komplett falsch“ zurück. Vertreter des englischen Rekordmeisters hätten sich nur mit Mitgliedern eines saudischen Investment Fonds getroffen, um die Möglichkeit eines Sponsorings zu besprechen. Der Tabellenvierte der Premier League gehört seit Mai 2005 der Glazier-Familie (USA). Sie kaufte den Klub für 900 Millionen Euro.
Die 0:20-Pleite vom Wochenende des italienischen Drittligisten Pro Piacenza kommt dem Klub teuer zu stehen. Die Norditaliener, die am Sonntag mit einer Jugendmannschaft bei AC Cuneo angetreten waren, wurden aus der Serie C-Meisterschaft ausgeschlossen. Dies beschloss ein Sportrichter gestern. Zusätzlich wurde der Verein mit einer Strafe in Höhe von 20 000 Euro belegt. Hintergrund für Piacenzas fragwürdige Aufstellung ist ein bereits mehrere Wochen andauernder Streik seiner Profis wegen seit Monaten ausstehender Gehaltszahlungen. Weil bereits Piacenzas drei vorherige Begegnungen wegen des Ausstands ausgefallen waren, beorderte die Vereinsführung die Talente des Klubs nach Cuneo und ernannte ihren erst 19 Jahre alten Kapitän für die Begegnung zum Trainer, um den für den Fall eines weiteren Spielausfalls drohenden Ausschluss aus dem Spielbetrieb zu verhindern.
Kaum im Amt, wurde der Präsident des indonesischen Verbands PSSI wegen Manipulationsverdachts von der Polizei verhört. Joko Driyono soll Beweise zu Spielabsprachen vernichtet haben, teilte ein Sprecher mit. Vergangene Woche hatte die Polizei bereits die Wohnung des Verbands-Chefs durchsucht und u.a. drei Laptops beschlagnahmt. Indonesiens Fußball wird durch eine Serie von Spielmanipulationen erschüttert.