Julian Weigl ist wegen der verweigerten Freigabe seines Clubs Borussia Dortmund im Winter nicht verärgert. Er habe die Entscheidung des Vereins vielmehr als „Wertschätzung“ empfunden, sagte der 23-Jährige. „Ich weiß, was ich an dem Verein habe. Deswegen gab es keinen Grund, Stunk zu machen oder mich wegzustreiken, dafür habe ich die Jungs auch alle viel zu gerne.“ Wie seine Zukunft aussieht, weiß Weigl noch nicht. Einen früheren Wechsel schließt er trotz Vertrages bis 2021 nicht aus: „Das wird man sehen. Was im Sommer passiert, kann ich jetzt noch nicht sagen.“ In der Winterpause hatte der Mittelfeldspieler mit einem Wechsel zu seinem Ex-Trainer Thomas Tuchel und Paris Saint-Germain geliebäugelt, aber keine Freigabe erhalten. „Natürlich war es am Anfang schwer, wenn man so eine Chance in Aussicht hat. Nachdem die Hinrunde sehr unbefriedigend war, haben wir Gespräche geführt“, erklärte er.
Manager Klaus Allofs, 62, peilt seine Rückkehr in die Bundesliga an und hat ein Engagement beim Revierclub FC Schalke 04 nicht ausgeschlossen. „Gegen Spekulation kann ich nichts machen. Es ist ja bekannt, dass ich nach meiner Zeit in Wolfsburg gerne wieder in der Bundesliga arbeiten möchte. Deswegen bin ich aufmerksam, wenn sich was tut“, sagte Allofs. Auf die Frage, ob sich Schalke bei ihm gemeldet habe, antwortete der seit einiger Zeit in Duisburg lebende Allofs: „Wenn das so wäre, würde ich es natürlich nicht sagen.“ Allofs war früher bei Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg als Manager tätig, ist seit Dezember 2016 aber ohne Beschäftigung in der Bundesliga.
Der Oberliga-Verein HSV Barmbek-Uhlenhorst muss sich vor dem Sportgericht des Hamburger Fußball-Verbands verantworten, weil ein Zuschauer einen Spieler der gegnerischen Mannschaft rassistisch beleidigt haben soll. Die Spielberichte der Schiedsrichter lägen bereits vor, sagte Carsten Byernetzki, stellvertretender Geschäftsführer des Verbands. Medienberichten zufolge hatten die Spieler des Meiendorfer SV am Sonntag nach 76 Minuten den Platz verlassen, weil ein Barmbeker Anhänger einen ihrer Teamgefährten rassistisch beschimpft hatte. Schiedsrichter Thore Holst brach daraufhin das Spiel beim Stand von 3:0 für Barmbek ab. Barmbek-Uhlenhorst entschuldigte sich auf Facebook für das „absolute Fehlverhalten“ des Zuschauers und kündigte an, ihn aus dem Verein auszuschließen und ihm Stadionverbot zu erteilen.
Fortuna Düsseldorf muss vorerst ohne Rechtsverteidiger Jean Zimmer auskommen. Der 25-Jährige erlitt am Sonntag bei der Niederlage bei Bayer Leverkusen (0:2) einen Außenbandriss mit Einblutung im linken Sprunggelenk.