EHC reißt

von Redaktion

Krefeld/München – Vor dem Ligaspiel in Krefeld hat Yasin Ehliz noch gewarnt. „Wenn wir heute nicht gewinnen“, sagte er zu „Magentasport“, „dann wird es mit dem ersten Platz knapp.“ Seit einigen Monaten schon versucht der EHC München, die Adler Mannheim, den in dieser Saison wiedererstarkten Rivalen, an der Tabellenspitze der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) abzufangen. Und vor der Partie in Krefeld deutete tatsächlich manches darauf hin, dass es noch klappen könnte. Fünf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde waren die Münchner bis auf vier Punkte an Mannheim herangerückt. Nur hat der Meister gestern in der Verlängerung 2:3 (1:0, 0:2, 1:0, 0:1) gegen die Krefelder Pinguine verloren – und jetzt sechs Punkte Rückstand auf die Adler, die gegen Bremerhaven 6:5 siegten. Da hilft es wohl auch wenig, dass München an diesem Freitag noch in Mannheim antritt.

Es war in Krefeld übrigens Ehliz, der den EHC zunächst einen Vorteil verschafft hatte. Verteidiger Konrad Abeltshauser schoss, Stürmer Ehliz streckte den Schläger hin – 1:0 (12.). Im zweiten Viertel drehte Krefeld die Partie: Erst traf Mathias Trettenes, dann Jacob Berglund. Justin Shugg erzielte mit viel Glück das 2:2. Doch in der Verlängerung waren die Pinguine in Überzahl – und Phillip Bruggisser schoss das Siegtor. cfm

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