München – Ein Gespräch zwischen Biathlon-Chefbundestrainer Mark Kirchner und Simon Schempp soll Klarheit über den WM-Start des formschwachen Weltmeisters bringen. Nach der Rückkehr aus Nordamerika werde er noch einmal mit Schempp sprechen, sagte Kirchner. „Dann werden wir eine endgültige Entscheidung treffen.“ Die Biathlon-Weltmeisterschaften im schwedischen Östersund finden vom 7. bis 17. März statt.
Der 30 Jahre alte Schempp hat im Jahr 2019 nur ein Einzelrennen bestreiten können. Beim Heim-Weltcup in Oberhof schaffte der Schwabe mit Platz 70 im Sprint die Qualifikation für den Verfolgungswettkampf nicht. Nach einer weiteren schwachen Vorstellung als Staffel-Schlussläufer wurde er aus dem Weltcup genommen, um in Ruhpolding zu trainieren. „Auf der Strecke läuft gar nichts zusammen. Sobald ich eine bestimmte Intensität erreiche, ist der Ofen aus“, sagte Schempp im Januar. Die obligatorische WM-Qualifikation hatte er zu Saisonbeginn (noch 2018) geliefert.
Von Mittwoch an sollte Schempp bei der EM in Minsk in Schwung kommen. „Den Start hat er aber absagen müssen, weil die Formkurve doch nicht so nach oben zeigt“, sagte Kirchner. dpa