Basketball
Brose Bamberg hat sich nun auch von Sportdirektor Ginas Rutkauskas getrennt. „Bei den laufenden Planungen für die kommende Saison hat sich gezeigt, dass er und wir unterschiedlicher Auffassung über die Mannschaftszusammenstellung sind. Wir wollen gezielt zurück zu unserer Identität, zum ,Bamberger Weg’, in dessen Zentrum die Entwicklung junger Spieler steht“, erklärte der neue Geschäftsführer Arne Dirks am Dienstag. Die Zusammenarbeit werde mit sofortiger Wirkung beendet. Der Litauer Rutkauskas hatte im Sommer 2017 einen Dreijahresvertrag bei den Bambergern unterzeichnet und die Nachfolge von Daniele Baiesi angetreten, der zum FC Bayern gewechselt war. Neben Rutkauskas hat sich Brose auch von Felix Czerny getrennt, dem bisherigen Trainer der Nachwuchsmannschaft.
Olympia
Eine mögliche deutsche Bewerbung um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2032 bekommt mit Indonesien einen weiteren Konkurrenten. Wie das indonesische Außenministerium gestern bestätigte, habe Präsident Joko Widodo dem IOC in der vergangenen Woche ein formales Schreiben zukommen lassen. Damit stößt ein weiteres asiatisches Land in den Kreis der Bewerber vor. Auch Süd- und Nordkorea planen eine gemeinsame Bewerbung um die Spiele in 13 Jahren. Die Rhein-Ruhr-Initiative in Nordrhein-Westfalen hat ebenfalls Interesse, eine Entscheidung über eine Bewerbung ist aber noch nicht gefallen. Die Sommerspiele werden 2025 vergeben.
Handball
Der THW Kiel befördert den früheren Nationalspieler Christian Sprenger (35). Der ehemalige Rechtsaußen des Klubs übernimmt ab Sommer den Posten des Co-Trainers an der Seite des neuen Chefcoaches Filip Jicha. Sprenger arbeitet seit seinem Karriereende 2017 als Nachwuchskoordinator und -trainer beim 20-maligen deutschen Meister. Der Tscheche Jicha, im Jahr 2010 Welthandballer, fungiert seit Beginn der Saison als Co-Trainer unter dem zum Saisonende scheidenden Trainer Alfred Gislason.
Behindertensport
Andrea Eskau und Clara Klug haben sich bei den Para-Weltmeisterschaften im nordischen Skisport weitere Medaillen gesichert. Die achtmalige Paralympics-Siegerin Eskau holte sich im kanadischen Prince George hinter der Amerikanerin Oksana Masters Silber im Langlauf-Sprint. Für die 47-jährige Elsdorferin war es nach Bronze im Biathlon über zehn Kilometer die 19. WM-Medaille ihrer Karriere. Die sehbehinderte Clara Klug lief zur dritten Medaille im dritten Rennen. Die 24-Jährige vom PSV München kam mit Guide und Trainer Martin Härtl im Langlauf-Sprint zu Bronze. Klug hatte zuvor im Biathlon schon ihren ersten WM-Titel sowie eine weitere Bronzemedaille im Langlauf gewonnen.