Der frühere Bayern-Profi Martin Demichelis hat vier Einbrecher aus seiner Villa in Marbella vertrieben. Das berichten spanische und argentinische Medien übereinstimmend. Die Männer seien gegen 2.45 Uhr in das Haus in der Luxusanlage Santa Clara Golf eingedrungen, während der frühere argentinische Nationalspieler sowie seine Frau Angelina und die drei Kinder dort schliefen. Demichelis sei durch die Geräusche geweckt worden und habe sich daraufhin lautstark verbal mit den Einbrechern angelegt. Diese ergriffen die Flucht, hatten allerdings zu diesem Zeitpunkt bereits Schmuck und Geld entwendet. Demichelis hatte von 2003 bis 2010 das Trikot des FC Bayern getragen. Er beendete seine Karriere im Sommer 2017 beim damaligen spanischen Erstligisten FC Malaga. Derzeit arbeitet er an seinem Trainerschein.
Die Inhaber des Premier-League-Vereins Manchester City haben einen weiteren Fußballclub übernommen. Die City Football Group aus Abu Dhabi gab gestern bekannt, dass sie den chinesischen Drittligisten FC Sichuan Jiuniu gekauft hat. „China ist ein extrem wichtiger Fußballmarkt, auf den wir uns schon länger konzentriert haben“, erklärte CFG-Geschäftsführer Ferran Soriano. „Wir verpflichten uns langfristig und nachhaltig, um den FC Sichuan Jiuniu zu entwickeln und chinesische Fußballtalente zu fördern.“ Sichuan Jiuniu ist der siebte Verein für die Holding-Gesellschaft. Neben Manchester City befinden sich auch der New York City FC aus der nordamerikanischen MLS, Melbourne City in Australien, der FC Girona in Spanien, die japanischen Yokohama F. Marinos und der Club Atlético Torque aus Uruguay im Besitz der City Football Group.
Beim FC Arsenal wächst der Druck auf Spielgestalter Mesut Özil. Trainer Unai Emery forderte vom ehemaligen deutschen Nationalspieler mehr Konstanz in den Trainingsleistungen, um sich für mehr Einsätze zu empfehlen. „Er muss beständiger sein, für das Training zur Verfügung stehen und für die Spiele. Ohne Verletzungen, ohne Krankheiten“, sagte der Spanier und fügte hinzu: „Wenn man regelmäßig und beständig trainiert hat, kann man uns auch in den Spielen helfen.“ Özil fehlte den Gunners im Saisonverlauf mehrfach aus gesundheitlichen Gründen.
Der frühere Sportvorstand Michael Reschke hat Fehler während seiner Arbeit beim abstiegsbedrohten VfB Stuttgart eingeräumt. „Bis zum Saisonstart wurde vieles beim VfB, und auch meine Arbeit, positiv bewertet. Die aktuelle Situation beim VfB ist leider dramatisch und dies habe ich entscheidend zu verantworten“, sagte Reschke, 61, der Sport Bild. Als einen Grund für die Talfahrt des Tabellen-16. führte der frühere Kaderplaner des FC Bayern an, dass ihm auch ein starker Sportchef an seiner Seite gefehlt habe.