Seefeld – Mit einem Resultat in den Top-10 will Sandra Ringwald heute dem deutschen Team bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Seefeld einen guten Start bereiten. Im Sprint der Langläufer ist die Schwarzwälderin dabei allerdings Außenseiterin. Eine Rolle, die der 28-Jährigen, die am vergangenen Samstag in Cogne mit Platz zwei im Sprint das erste Weltcup-Podium ihrer Karriere feiern konnte, aber liegen könnte.
„Ein Ergebnis unter den besten Acht ist bei den Frauen das Ziel, bei den Herren möchten wir, dass einer unser beiden Starter die Qualifikation übersteht. Sollte einer sogar ins Halbfinale kommen, machen wir eine Flasche Schampus auf“, sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder.
Ringwald sieht sich gerüstet. „Auf dieser Strecke wird viel von der Taktik abhängen. In dieser Hinsicht waren die Sprints in Lahti und Cogne gute Möglichkeiten zum Probieren“, sagte dieÄlteste Athletin im jungen deutschen Langlaufteam. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen der routinierten Steffi Böhler und Nicole Fessel hat sie sich mit der Rolle als „Leitwölfin“ mittlerweile arrangiert. dpa