Auswärts-Dreierpack

von Redaktion

Haching mit verschärftem Ligaprogramm

Unterhaching – Den Start nach der Winterpause hatte sich die SpVgg Unterhaching ganz anders vorgestellt. Die beiden Niederlagen und besonders das unglückliche 1:2 gegen den SV Wehen-Wiesbaden haben doch Spuren hinterlassen. „Wir haben dieses Spiel analysiert und die Umstände abgehakt. Jetzt geht der Blick nur auf die nächsten Spiele“, erklärte Trainer Claus Schromm gestern.

Ab sofort werden die Weichen für den weiteren Saisonverlauf gestellt. Haching muss dreimal hintereinander auswärts ran: Morgen bei Eintracht Braunschweig (14 Uhr, NDR live), am Mittwoch steht das Nachholspiel beim Tabellenletzten VfR Aalen auf dem Programm, ehe es am Rosenmontag (4. März) nach Würzburg geht, zum bayerischen Derby gegen die Kickers. Dazu kommt eine Flut an Spielen im März. „Da wird sich dann entscheiden, ob wir noch mal oben andocken können – oder wir müssen uns anschließend ganz auf den (Toto-)Pokal konzentrieren“, sagte der Trainer.

Auf das Hinspiel-3:0 gegen Braunschweig blickt Schromm verständlicherweise gerne zurück. Seiher hat sich allerdings einiges verändert bei der Eintracht: Andre Schubert löste den glücklosen Trainer Henrik Pedersen ab, in der Winterpause kamen acht Neue – neun Spieler haben die Niedersachsen verlassen. „Das ist jetzt eine ganz andere Mannschaft“, sagt Schromm: „Und die Kulisse von 17 000 Zuschauern in Braunschweig hat schon einen besonderen Flair.“

Ausgerechnet vor dem Auswärts-Dreierpack haben die Hachinger erhebliche Personalsorgen: Neben Kapitän Seppi Welzmüller (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Jim Patrick Müller (Faserriss in der Wade) fallen Markus Schwabl (Gelbsperre), Marc Endres (Magen-Darm), Finn Porath (Bänderanriss im Sprunggelenk) und Nico Anspach (Bänderriss) aus. „Es wird eng. Wir werden eine ganz junge Mannschaft aufs Feld bringen. Andere Spieler können sich bewähren“, so Schromm. KLAUS KIRSCHNER

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