Seefeld – Nach dem Halbfinale war Johannes Hoesflot Kläbo auch noch als Zweikämpfer gefragt. Sergej Ustjougow wollte dem Wunderknaben des norwegischen Langlauf-Teams wegen eines Beinahe-Crashs auf der Strecke ans Leder – der Russe wurde dafür später disqualifiziert. Und Kläbo? Der löste auch diese Situation unaufgeregt, wie er alles löste beim Auftakt-Wettbwerb dieser 52. Nordischen WM. „So ist Sprint, da gibt es diese Situationen“, sagte er und sprintete auch gegen den starken Italiener Federico Pellegrino wie selbstverständlich zum Titel.
Und Norwegens Hymne war gestern wie erwartet der Schlager in Seefeld. Titelverteidigerin Maiken Caspersen Falla kam nur im Finale kurz in Bedrängnis. Doch als Maja Dahlquist hinter ihr in den Schnee krachte, wurde der Zielsprint zum Schaulaufen. Caspersen Falla war entsprechend begeistert: „So ein Tag ist einfach nur toll.“ rp