Weltmeister Benedikt Höwedes hat sich selbst als sparsam bezeichnet. Er sei „teilweise sogar kniepig“, sagte der Verteidiger. Als junger Schalke-Profi habe er einen „Wendepunkt“ im Umgang mit Geld erlebt: „Damals hatte ich mir von meinen ersten Gehältern einen Audi S5 gekauft und das Auto dann noch extra umbauen lassen. Doch nach einer Woche war mir der Wagen so peinlich, dass ich ihn nicht mehr gefahren bin“ Höwedes war 2001 zu Schalke gekommen. Er habe sich damals „beschnacken lassen. Ich war jung und habe gesehen, was sonst so los war in der Bundesliga: Alle tragen teure Uhren und fahren schicke Autos. Da wollte ich als Jungspund nicht als totaler Außenseiter dastehen.“