Bundesligist Bayer Leverkusen soll die Summe der angeblichen Ausstiegsklausel im Vertrag mit Nationalspieler Julian Brandt verdoppelt haben. Nach Informationen des „Kicker“ (Montag) soll der im Frühjahr 2018 bis zum 30. Juni 2021 verlängerte Kontrakt mit dem 22-Jährigen eine Ausstiegsklausel von etwa zwölf Millionen Euro haben. Diese soll nun angepasst und „mehr als 100 Prozent höher liegen als im alten Vertragswerk“, heißt es in dem Fachmagazin. Das Fußball-Magazin „transfermarkt.de“ bezifferte den Marktwert des Offensivspielers, der im Alter von 17 Jahren von Wolfsburg nach Leverkusen wechselte, sogar auf 40 Millionen Euro. Der Club wollte zu Vertragsinhalten mit seinen Profis keine Angaben machen. Brandt hatte in Interviews erklärt, dass Leverkusen perfekt für junge Spieler sei.
Matheus Pereira vom Bundesliga-Letzten 1. FC Nürnberg ist vom DFB-Sportgericht für drei Spiele gesperrt worden. Der 22-jährige Brasilianer muss zudem eine Geldstrafe von 10 000 Euro zahlen, teilte der DFB mit. Pereira war in der Bundesligapartie am vergangenen Samstag bei Fortuna Düsseldorf wegen einer Tätlichkeit gegen einen Gegenspieler bereits in der 4. Minute des Feldes verwiesen worden. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt.
Der frühere Nationalspieler Fabian Ernst hat zusammen mit einem Partner bereits im Januar den dänischen Zweitliga-Club Naestved BK übernommen. Das bestätigte der 39-Jährige dem Internetportal „Sportbuzzer“. „In Dänemark gehört mir seit Neuestem ein Verein“, sagte Ernst. Naestved BK ist aktuell Tabellenfünfter der zweiten dänischen Liga. Der Verein bestätigte bereits im Januar, dass der Partner des deutschen Ex-Profis Alex Quaye heißt und in Ghana eine Fußball-Akademie betreibt. Ziel der beiden neuen Besitzer ist der Aufstieg in die 1. Liga. Ernst spielte in seiner Karriere u.a. für Hannover 96, Werder Bremen, Schalke 04 und Besiktas Istanbul.
Dem Ex-Präsidenten des FC Barcelona Sandro Rosell drohen elf Jahre hinter Gittern. Am Staatsgerichtshof in Madrid begann der Prozess gegen den Sportunternehmer und Marketingexperten. Dem 54-Jährigen, der in Handschellen ins Gericht gebracht wurde, wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie Geldwäsche in Höhe von knapp 20 Millionen Euro zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft fordert neben einem elfjährigen Freiheitsentzug auch eine Geldstrafe von 59 Millionen Euro. Neben Rosell und dessen Frau Marta sind vier weitere Verdächtige angeklagt. Nach der Anklageschrift soll Rosell in Zusammenhang mit der Vergabe von TV-Rechten für die brasilianische Nationalmannschaft fast 15 Millionen Euro illegaler Provisionen in die eigene Tasche gesteckt haben.