IM BLICKPUNKT

Frauen-Team als großer Favorit

von Redaktion

Das warnende Beispiel heißt FC Bayern München. Oder besser: Vestenbergsgreuth. „Unser Teamspringen wird wie ein Pokalspiel, in dem der große Favorit auf einen Kleinen trifft“, sagt Bundestrainer Andreas Bauer vor der ersten Goldchance der deutschen Skispringerinnen bei der WM in Seefeld. Doch Katharina Althaus und Co., da ist sich Bauer sicher, wird es heute anders ergehen als einst den großen Bayern bei ihrer legendären Pleite 1994: „So etwas wird uns sicher nicht passieren.“

Tatsächlich ist die deutsche Favoritenrolle im ersten Frauen-Teamspringen der WM-Geschichte riesig. Althaus, Carina Vogt und Juliane Seyfarth liegen im Gesamtweltcup allesamt in den Top 5, Ramona Straub ist Zwölfte. Und: Beide Teamspringen der Saison gewann Deutschland klar. Was soll also schiefgehen? „Wir müssen demütig bleiben“, sagte Bauer am Tag vor der WM-Entscheidung, denn: „Sicher ist nichts.“

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