Borussia Mönchengladbach und Oscar Wendt gehen weiter gemeinsame Wege. Wie der Bundesligist mitteilte, hat sich der am Ende dieser Saison auslaufende Vertrag mit dem 33 Jahre alten Linksverteidiger bis Juni 2020 verlängert. Diese Regelung trat nach dem 25. Pflichtspiel von Wendt für die Borussia in der laufenden Spielzeit vertragsgemäß in Kraft. Mit 188 Spielen ist Wendt der ausländische Spieler mit den meisten Bundesliga-Einsätzen für die Borussia. Er war 2011 ablösefrei vom FC Kopenhagen nach Mönchengladbach gewechselt.
Die russischen Nationalspieler Alexander Kokorin und Pawel Mamajew bleiben wegen ihrer möglichen Verwicklung in Schlägereien weiter bis zum 8. April in Untersuchungshaft. Das entschied gestern ein Gericht in Moskau und wies damit eine Berufung der beiden Fußballer zurück, wie die Nachrichtenagentur „Interfax“ meldete. Ihre Anwälte wollten erreichen, dass Kokorin und Mamajew auf Kaution freigelassen werden oder die U-Haft in Hausarrest umgewandelt wird. Die Fußballer sollen im Oktober in einem Café und in einem Restaurant in Moskau mehrere Menschen angegriffen und verletzt haben, darunter auch einen Mitarbeiter des Industrie- und Handelsministeriums. Für die WM 2018 in Russland wurden Kokorin von Zenit St. Petersburg und der Mittelfeldspieler Mamajew von FC Krasnodar nicht berücksichtigt.
Jürgen Klopps Liverpool-Vorgänger Brendan Rodgers wird wohl neuer Trainer bei Leicester City. Der Nordire hat englischen Medienberichten zufolge bereits seinen Posten als Coach von Celtic Glasgow geräumt und gilt als Topfavorit auf das vakante Amt in Leicester. Der 46 Jahre alte Rodgers hatte sich in Englands Oberhaus vor allem als Coach des FC Liverpool einen Namen gemacht, als er die Reds 2014 fast zum Titel führte. Ein Jahr später musste Rodgers jedoch in Liverpool gehen und wurde durch Klopp ersetzt. Leicester hatte sich am Montag vom französischen Trainer Claude Puel getrennt. Der Sensationsmeister von 2016 hat zuletzt fünf von sechs Partien verloren.
Das Deutsche Fußballmuseum hatte im Jahr 2018 mehr als 200 000 Besucher. Das entspricht der Zahl aus dem Vorjahr. Nach Angaben des Museums kommt jeder zweite Besucher aus Einzugsgebieten mit mehr als einer Stunde Anfahrtszeit. Direktor Manuel Neukirchner wertete diese Zahlen als positiv: „Wir haben uns drei Jahre nach unserer Eröffnung in die Spitzengruppe erlebnisorientierter Museen in Deutschland gespielt.“ In der Dauerausstellung zeigt das Museum die Geschichte des deutschen Fußballs anhand von mehr als 1600 Exponaten, 25 Stunden Filmmaterial sowie etlichen Mitmach-Stationen.