Unterhaching – Nach drei Niederlagen in Serie steht die SpVgg Unterhaching in der dritten Liga am Scheideweg. Durch die Spielausfälle nach der Winterpause hat das Team von Trainer Claus Schromm offensichtlich den Rhythmus verloren, dazu kam gehöriges Verletzungspech. Die Chance zur Trendwende ergibt sich für die Hachinger heute (19 Uhr) im Nachholspiel beim VfR Aalen.
Der Tabellenletzte befindet sich durch den jüngsten Trainerwechsel (Rico Schmitt für Argirios Giannikis) allerdings im Aufwind. Dies zeigte sich beim 1:1 gegen Großaspach, auch beim TSV 1860 führte der VfR lange 1:0. „Aalen muss im Abstiegskampf punkten, wir wollen mit besseren Ergebnissen endlich im Jahr 2019 ankommen“, wünscht sich Schromm, der erneut auf einige Stammkräfte verzichten so. So fehlt neben den Langzeitverletzten auch Finn Porath (gesperrt), hinter dem Einsatz von Christoph Greger und Luca Marseiller steht ein Fragezeichen, dagegen kehrt Abwehrchef Marc Endres in den Kader zurück.
In der Vorrunde endete die Partie zwischen Aalen und Haching torlos. Daran erinnert sich Markus Schwabl, der immerhin 57 Partien für den Verein aus der Ostalp absolviert hat: „Bei 35 Grad im Sportpark, spielte sich das ganz Spiel im Mittelfeld ab, Aalen war eine der besten Mannschaften, die gegen uns gespielt hat, da wundert es schon, das sie in der Tabelle ganz unten stehen“. Beim 0:1 in Braunschweig fehlte Schwabl wegen einer Gelb-Sperre, jetzt will er gegen seines Ex-Verein wieder voll angreifen: „Das Spiel ist für beide Mannschaften extrem wichtig und richtungsweisend, wir brauchen dringend ein Erfolgserlebnis, wir wollen zeigen, dass die letzten Spiele nur ein kleiner Durchhänger waren. Ich erwarte ein hitziges und kampfbetontes Spiel.“ KLAUS KIRSCHNER