FUSSBALL IN KÜRZE

FCN erhält jüdischen Toleranz-Preis

von Redaktion

Der fränkische Sportartikel-Hersteller Puma hat auf dem umkämpften Ausrüster-Markt einen großen Erfolg gefeiert: Die Herzogenauracher rüsten ab der kommenden Saison Manchester City und lösen damit Weltmarktführer Nike (USA) als Partner des englischen Meister ab. Zwar vermeiden beide Seiten Angaben zur Laufzeit und den finanziellen Rahmenbedingungen, doch Medienberichten zufolge zahlt Puma dem Club von Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola für eine zehnjährige Zusammenarbeit rund 750 Millionen Euro. „Das ist der größte Vertrag, den wir jemals geschlossen haben“, kommentierte der norwegische Puma-Vorstandschef Björn Gulden den Deal.

Senol Günes übernimmt ab Sommer erneut den Posten des türkischen Nationaltrainers. Der 66-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 2023. Günes hatte die Türken 2002 zu Platz 3 bei der WM in Südkorea und Japan geführt. Zurzeit trainiert er den türkischen Spitzenklub Besiktas Istanbul, mit dem er 2016 und 2017 die Meisterschaft gewann. Günes übernimmt die Nachfolge des entlassenen Mircea Lucescu. Der Rumäne konnte nur vier von 17 Spielen in seiner Amtszeit gewinnen.

Bei einem schweren Trainingsunfall hat Abwehrspieler Matthias Ostrzolek von Hannover 96 mehrere Rippenbrüche erlitten. Dies bestätigte 96-Manager Horst Heldt. Bei weiteren ärztlichen Untersuchungen soll festgestellt werden, ob bei dem 28-Jährigen möglicherweise auch innere Organe verletzt wurden. Kurz vor dem Ende der Übungseinheit prallte der Linksverteidiger mit Torhüter Michael Esser zusammen. Dabei traf der Schlussmann seinen Teamkollegen mit dem Knie im Rippenbereich. Ostrzolek hatte starke Schmerzen und wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht.

Weil er während eines Heimspiels des 1. FC Kaiserslautern ein Klappmesser in Richtung der Ordner geworfen hatte, muss ein 23-jähriger Mann aus Mutterstadt für 15 Monate ins Gefängnis. Das entschied die Berufungskammer des Landgerichts Kaiserslautern, wie die Staatsanwaltschaft der pfälzischen Stadt gestern mitteilte.

Der jüdische Toleranz-Preis „Makkabäer“ geht in diesem Jahr an den 1. FC Nürnberg. Der fränkische Bundesligist engagiere sich gemeinsam mit dem Ortsverein des jüdischen Sportverbands Makkabi Deutschland, dem TSV Maccabi Nürnberg, für sportlichen, kulturellen und sozialen Austausch, hieß es in einer Mitteilung. Ziel sei es dabei, verschiedene kulturelle Hintergründe und Glaubensrichtungen zusammenzubringen sowie freiheitliche Werte zu vermitteln, um so zum Abbau von Vorurteilen beizutragen.

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