Unterhaching – Bis Weihnachten war bei der SpVgg Unterhaching nach 14 ungeschlagenen Partie die Welt in Ordnung. Der Blick im Sportpark ging in Richtung Aufstiegsränge. Doch nach der Winterpause ist der Wurm drin. Nach vier Niederlagen in Serie herrscht zwar noch keine Panik, aber große Ernüchterung. Das 1:4 beim Schlusslicht VfR Aalen, zugleich die höchste Saisonpleite, bedeutete den Tiefpunkt und sorgte für Schockstarre. „Das war ein bitterer Abend für uns, aktuell fehlt die Leichtigkeit in der Offensive, zudem verteidigen wir nicht konsequent“, sagte Regisseur Sascha Bigalke, der aber sofort den Blick nach vorne richtete: „Es ist gut, dass wir jetzt in kurzer Zeit viele Spiele haben, wir brauchen ein gutes Spiel, um wieder in den Flow zu kommen, damit wir an die Leistungen aus der Vorrunde anknüpfen können.“
Auch Trainer Claus Schromm wollte nichts beschönigen, hofft aber auf eine schnelle Trendwende: „An der verdienten Niederlage gibt es nichts zu rütteln, wir dürfen uns durch die frühen Fehler nicht die Überzeugung nehmen lassen, die brauchen wir um wieder Spiele zu gewinnen.“ Das Programm der nächsten zwei Wochen ist jedenfalls anspruchsvoll: Am Rosenmontag müssen die Hachinger im bayerischen Derby bei den Würzburger Kickers antreten, am 9. März steht das Heimspiel gegen den verstärkten und wiedererstarkten SV Meppen auf dem Plan, am 12. März geht es für die derzeit völlig verunsicherten Schützlinge von Trainer Schromm nach Giesing zum Derby gegen den TSV 1860. KLAUS KIRSCHNER