München – Der Tabellenletzte hat dafür gesorgt, dass der Meister das letzte Ziel in dieser am Sonntag zu Ende gehenden Hauptrunde der Deutschen Eishockey Liga verpasst. Der EHC München verlor am Freitag 3:5 (2:1, 1:1, 2:1) bei den Schwenninger Wild Wings und kann damit Spitzenreit¼er Adler Mannheim am letzten Spieltag nicht mehr einholen.
Zum ersten Mal seit 2015 gehen die Münchner also nicht als Tabellenführer in die Mitte März beginnenden Playoffs. „Ein bisschen zu langsam“ habe man gespielt, monierte Yannic Seidenberg bereits nach dem zweiten Drittel bei Magentasport. „Wir gehen nicht nah genug in die Zweikämpfe.“
Dabei hatte es so gut begonnen für die Münchner in Schwenningen. Der Meister hatte die Partie im Griff und ging in der fünften Minuten durch John Mitchell in Führung. Aber dann überrumpelte Schwenningen die Gäste mit den beiden Toren von Rihards Bukarts (9.) und Kai Herpich (17.). Diese Führung war die Basis des dritten Erfolgs im vierten Hauptrunden-Duell mit dem EHC in dieser Saison. Seidenberg gelang im zweiten Drittel zwar der Ausgleich (26.), doch die Antwort folgte nur 45 Sekunden später mit Markus Poukkulas 3.2.
Im Schlussdrittel sorgte das vierte Tor der Gastgeber durch Anthony Rech für die Vorentscheidung (50.). Als EHC-Trainer Don Jackson nach Mitchells Anschlusstreffer (52.) alles riskierte und Torwart Danny aus den Birken vom Eis nahm, traf Rech ein zweites Mal (60.). mm