Haching: Respekt vor den Kickers

von Redaktion

Unterhaching – Wird Würzburg erneut zum Wendepunkt für die SpVgg Unterhaching? In der Vorrunde verlor das Team von Trainer Claus Schromm das Heimspiel gegen die Kickers mit 0:1 – das war dann der Weckruf für eine Serie von 14 Spielen ohne Niederlage.

Am heutigen Rosenmontag (19 Uhr) wollen die Hachinger endlich die Trendwende 2019 schaffen, denn nach der Winterpause ging man viermal als Verlierer vom Platz. „Wir sind schon die Mannschaft mit den extremen Serien“, sagt der Trainer, dem die 1:4-Pleite im Nachholspiel beim Tabellenletzten Aalen immer noch beschäftigt: „Mit dieser Leistung hätten wir gegen kein Team der dritten oder sogar der vierten Liga gewonnen.“ Schromm versucht angesichts des aktuellen Tiefs, seiner Mannschaft neue Impulse zu geben: „Wir haben laut und intensiv trainiert.“

Von einem Spitzenplatz träumt derzeit niemand mehr bei den Hachingern. „Unser Ziel muss es sein, möglichst schnell die 40 Punkte zu erreichen, denn nach dem letzten Ergebnissen wird es unten in der Tabelle recht spannend“, sagt der Coach.

Zum Glück hat sich die personelle Lage entspannt. Die Gelb-Sperre von Finn Porath ist abgelaufen, die Hachinger können wieder aus dem Vollen schöpfen. „Es wird einige Umstellungen geben“, betont Schromm, der mit Respekt von den Würzburger Kickers spricht: „Das ist ein Gegner, der viele ähnliche Mechanismen hat wie wir. Das ist eine homogene Mannschaft“. Mit den vier Siegen aus den letzten fünf Spielen sind die Unterfranken mittlerweile die beste bayerische Mannschaft in der 3. Liga. KLAUS KIRSCHNER

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