Sticheleien

von Redaktion

München – Weiter Wirbel um Timo Werner: Der Leipziger Stürmer soll auf der Einkaufsliste des FC Bayern stehen – und selbst mit einem Wechsel nach München liebäugeln. Seitdem das Interesse bekannt ist, liefern sich die Verantwortlichen der Bayern und von RB Leipzig ein verbales Gefeilsche um den 22-Jährigen. Die neue Runde eröffnete RB-Boss Oliver Mintzlaff am Samstag. Er sagte Sport1: „Ich weiß gar nicht, was der FC Bayern in der Causa Werner zu tun hat. Mit Timo können sie ja noch gar nicht gesprochen haben, weil der Spieler bei uns ist, einen Vertrag bei uns hat – und Bayern hält sich auch immer an alle FIFA-Regularien. Von daher gehe ich nicht davon aus, dass es da schon irgendwelche Absprachen gibt.“

Hintergrund: Werner steht in Leipzig noch bis Sommer 2020 unter Vertrag, interessierte Vereine dürfen laut Regularien erst ein halbes Jahr vor Vertragsende direkt mit dem Spieler verhandeln. Weil der Nationalspieler aber eine Verlängerung ausgeschlossen hat, könnte RB nur noch im kommenden Sommer eine Ablösesumme einstreichen. Pikant: Zwischen Werner-Berater Karlheinz Förster und dem FC Bayern soll bereits Einigkeit über einen Wechsel bestehen.

Karl-Heinz Rummenigge antwortete vielsagend in Richtung Mintzlaff: „Ich würde Rasenball – heißen die doch, glaube ich – den Ratschlag geben, nicht zu offensiv mit der ganzen Personalie umzugehen. Weil manchmal liegt man auch nicht richtig.“ Klingt ganz so, als wäre das Münchner Interesse an Werner weit mehr als ein heißer Flirt. Der FCB-Vorstandschef ergänzte: „Ich bestätige überhaupt nichts. Gerüchte bestätige ich überhaupt nicht.“ jau

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