Zverev als Wüterich

von Redaktion

Tennis: Endspiel-Niederlage gegen Kyrgios

Acapulco – Alexander Zverev wütete wie zu besten Zeiten: Erst warf er den Schläger und zerbrach ihn anschließend, dann pöbelte er auch noch Richtung Gegner. Die Quittung: Pfiffe der Fans. Sportlich stand der Weltranglistendritte nach dem Finale des ATP-Turniers in Acapulco mit leeren Händen da. Bei der 3:6, 4:6-Niederlage gegen Nick Kyrgios (Australien) wurden dem 21-Jährigen seine spielerischen Grenzen aufgezeigt.

„Ganz ehrlich, er hat den Sieg wirklich verdient. Er ist der richtige Champion in dieser Woche“, sagte Zverev nach der Partie wieder handzahm.

Das Lob für den exzentrischen Kyrgios war mehr als gerechtfertigt, der 23-Jährige war der eindeutige Dominator auf dem Court. Kyrgios bestimmte die Richtung des Spiels, vor allem mit seinen gefühlvollen Stopps zermürbte er den Deutschen ein ums andere Mal.  sid

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