Bad Tölz – Erst am letzten Spieltag herrschte Klarheit: Der EC Bad Tölz bekommt es in der ersten Playdown-Runde der DEL2 neuerlich mit dem EHC Freiburg zu tun. Im Vorjahr mussten sich die Isarwinkler nach 2:0 Serienführung in einer elektrisierenden und schonungslosen Runde über die volle Distanz unglücklich mit 3:4 geschlagen geben. Diesmal aber ist das Heimrecht auf Tölzer Seite. Fixiert am vergangenen Freitag gegen eben diese Freiburger. Dabei illustrierte der 7:3 Erfolg mögliche Facetten der am 15. März beginnenden Ausscheidung. Immer wenn die Löwen das Tempo anzogen und mit System anrannten, hatten die Südbadener keine Antwort. So kam die 3:0 Pausenführung zu Stande, und so entschieden die Tölzer im Powerplay durch ihre neuen Knipser Tyler Gron und Jordan Hickmott auch die Begegnung. Im Mittelabschnitt indes verlor das Team den Fokus, dachte wohl, mit den Breisgauern spielen zu können.
„Die Spieler haben gemacht, was sie wollten“, konnte sich Cheftrainer Scott Beattie wenig für den zwischenzeitlichen Aussetzer begeistern. Das finale Spiel der Hauptrunde verlor der ECT dann in Dresden mit 2:6, die Tölzer verzichteten da aber bereits auf einige Stammkräfte, mussten zudem Andreas Pauli nach einem Knöcheltreffer während der Partie ersetzen. OLIVER RABUSER