Eishockey
Neben der 2:3-Niederlage nach Verlängerung beklagen die Straubing Tigers nach dem ersten Pre-Playoff-Spiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zwei schwer verletzte Stürmer. Kael Mouillierat (31) brach sich in der Partie gegen die Eisbären Berlin am Mittwoch das Bein, Vladislav Filin (23) erlitt nach einem Check von Berlins Nationalspieler Jonas Müller einen Riss des vorderen Kreuzbandes und eine Gehirnerschütterung. Beide Profis fehlen den Tigers im heutigen zweiten Match in Berlin und können auch bei einem Weiterkommen in den Playoffs in der Saison nicht mehr auflaufen.
Korbinian Holzer ist in der NHL in seinem achten Saisoneinsatz für die Anaheim Ducks die zweite Torvorlage gelungen. Beim 4:5 gegen die St. Louis Blues bereitete der Verteidiger aus München den Treffer zum 1:0 durch Nick Ritchie (6.) vor. Der lange Zeit verletzte Holzer spielte 15:43 Minuten.
Ski nordisch
Die Nordischen Kombinierer Eric Frenzel und Johannes Rydzek sowie der Skispringer Richard Freitag fallen für die Weltcups am Wochenende in Oslo krankheitsbedingt aus. Für Freitag rückt Martin Hamann ins Aufgebot. Die Olympiasieger Frenzel und Rydzek fehlen wegen einer Viruserkrankung. „Leider geht es erst einmal ohne mich in die letzte Phase der Saison (…) Das ist schade, dieser Weltcup ist für uns doch immer ein besonderes Highlight. Der Holmenkollen ist einfach ein schöner Ort“, sagte Frenzel.
Reiten
Springreiter Daniel Deußer ist in der Weltrangliste auf Platz drei vorgerückt. Der in Belgien lebende Hesse liegt damit unmittelbar vor Marcus Ehning (Borken). Nummer eins im globalen Ranking bleibt der Schweizer Steve Guerdat. In der Dressur-Weltrangliste führt weiter Isabell Werth (Rheinberg) vor Laura Graves (USA).
Galopp
Nach 21 toten Pferden innerhalb weniger Wochen sind die Galopprennen auf der Anlage in Santa Anita/Kalifornien auf unbestimmte Zeit ausgesetzt worden. Zuletzt war die vierjährige Stute Lets Light the Way nach einem Knochenbruch im Fesselgelenk eingeschläfert worden, nun zogen die Verantwortlichen die Konsequenzen. Die Unglücksserie hatte am 26. Dezember begonnen. Seit gestern wird der Untergrund intensiv untersucht. „Vor allem als Pferdeliebhaber sind wir über die Verluste der vergangenen Wochen sehr traurig“, sagte Tim Ritvo, Vorstand der Stronach Group, Besitzer der Strecke. Santa Anita ist eine der berühmtesten Strecken der USA. Am 1. und 2. November soll dort der Breeders’ Cup ausgetragen werden.