Die Nummer 1 – in jeder Hinsicht

von Redaktion

Danny aus den Birken wird zum Spieler und Torhüter des Jahres gewählt

München – Spieler des Jahres und Torhüter des Jahres. Danny aus den Birken hat am Samstag bei der DEL-Gala im Mediterraneo in Bremerhaven so richtig abgeräumt. Der Goalie des EHC Red Bull München sicherte sich bei der Veranstaltung, bei der die besten Akteure der Hauptrunde geehrt werden, gleich zwei Titel. Eine Jury aus Trainern, DEL-Managern und Journalisten hatten zuvor über die Vergabe abgestimmt. Dabei war der 34-Jährige nicht der einzige erfolgreiche Münchner. EHC-Coach Don Jackson wurde zum Trainer des Jahres gewählt.

Und noch etwas haben die beiden siegreichen Münchner gemeinsam: Sie reden nicht gern über individuelle Erfolge und Auszeichnungen. Wer Jackson kennt, weiß, dass er immer seine Spieler vorne anstellt, sich selbst ungern öffentlich in den Fokus sieht. Auch Danny aus den Birken ist keiner, der sich über persönliche Statistiken definiert. Obwohl der Goalie in der DEL-Hauptrunde mit einem GegentorschnZGitt von 1,91 Prozent auch statistisch die Liga-Kollegen hinter sich ließ, will sich der gebürtige Rheinländer nicht feiern lassen. „Gerade heraus gesagt: Von persönlichen Statistiken kann ich mir auch nichts kaufen“, so aus den Birken. „Was zählt, ist der Erfolg der Mannschaft.“

Der Münchner Goalie hat nur ein großes Ziel. Den vierten Titel in Folge zu holen. Im Viertelfinale, das steht seit gestern fest, bekommt es sein Team in der Wiederauflage des Vorjahresfinals mit den Eisbären Berlin zu tun.

Der Torhüter und seine Kollegen sind jedenfalls bereit. Und überhaupt, Nervosität ist für aus den Birken ein Fremdwort. „Fokussiert ja, aber nervös? Eigentlich nicht. Wer mich kennt, weiß, mich bekommt nichts aus der Ruhe“, sagt er. In seiner Freizeit geht der 34-Jährige gerne mit seiner Freundin essen. „Ich liebe es, Neues auszuprobieren. Essen zu gehen ist sozusagen ein Hobby von mir“, sagt er mit einem Lachen. Dazu engagiert er sich im Tierschutz und besitzt so einige Paar Sneaker. Er verrät: „Mittlerweile sind es etwa 40.“ Nun werden allerdings wieder die Schlittschuhe geschnürt. Die heiße Phase der Saison kann für aus den Birken beginnen.   LENA MEYER

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