Haching: Der nächste Rückschlag

von Redaktion

VON KLAUS KIRSCHNER

Unterhaching – Der erste Saisonsieg der SpVgg Unterhaching im Kalenderjahr 2019 am Rosenmontag (1:0 in Würzburg) war wohl nur ein Strohfeuer. Jetzt folgte mit der 0:1-Heimpleite im Sportpark gegen den SV Meppen wieder ein Rückschlag. Den Ausfall der beiden Innenverteidiger Marc Endres und Alexander Winkler (beide gesperrt), sowie der kreativen Mittelfeldspieler Sascha Bigalke (krank) und Luca Marseiller (muskuläre Probleme) konnten die diesmal aufgebotenen Akteure nicht kompensieren – und so nähern sich die Hachinger zunehmend dem Niemandsland in der Tabelle. „Wir haben im März noch ein schwieriges und anspruchsvollen Programm, erst dann können wir sagen, wohin der Weg führt“, meinte Trainer Claus Schromm nach der erneut schwachen Leistung seiner Schützlinge.

Der einzige Treffer der Partie fiel bereits nach vier Minuten – für die Gäste, die beste Rückrunden-Mannschaft der 3. Liga, traf Marcus Piossek per Kopfball. Die besten Hachinger Chancen bis zur Pause besaßen Dominik Widemann (6.), Stefan Schimmer (28.) und Finn Porath (36.). Ein Treffer von Stephan Hain, der nach der Winterpause noch nicht getroffen hat, fand wegen Abseitsstellung keine Anerkennung (25.). Auch im zweiten Abschnitt diktierte Haching die Partie, aber es fehlte die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor. „Wenn man sieht, wie viele Flanken wir geschlagen haben, muss man sagen, dass wir viel liegen gelassen haben. So stehen wir mit leeren Händen da“, sagte Schromm.

Die Heimniederlage war sicher kein Mutmacher für das morgige Derby beim TSV 1860. Doch Schromm bleibt gelassen: „Ich bin überzeugt, dass die Löwen gegen uns sehr aggressiv spielen werden, wir werden darauf eingestellt sein. Es geht bei Null los.“ Die gesperrten Innenverteidiger Endres und Winkler stehen Haching gegen 1860 wieder zur Verfügung, der Einsatz von Spielmacher Bigalke ist wahrscheinlich. Sicher fehlen wird hingegen Kapitän Dominik Stahl, der im Spiel gegen Meppen einen Zehenbruch erlitt.

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