Hoeneß bestätigt BMW-Deal – aber Summe ist falsch

von Redaktion

München – Uli Hoeneß hatte etwas zu sagen an diesem für den FC Bayern so angenehmen Nachmittag. Aber nicht zur sportlichen Lage wollte sich der Präsident und Aufsichtsratsvorsitzende äußern, auch nicht zum Aufreger-Thema der Woche, der Ausbootung von Hummels, Boateng und Müller aus der Nationalmannschaft. Dazu, so Hoeneß, werde er sich nach dem Spiel gegen Liverpool am Mittwoch äußern. „Ich möchte die Ruhe, die wir uns jetzt hier erarbeitet haben, bis nach dem Spiel erhalten“, sagte er. Es ging ihm am Samstag um eine mögliche bevorstehende Ablösung von Audi als Sponsor und Anteilseigner des Rekordmeisters durch einen Münchner Konkurrenten. Hoeneß bestätigte „eine Vereinbarung mit BMW für die Zukunft. Sowohl im Basketball als auch im Fußball“. Aber die Summen, „die da in der Welt rumgeistern“, ließ Hoeneß wissen, „stimmen hinten und vorne nicht“.

Gestern bestätigte auch BMW Gespräche „hinsichtlich einer strategischen Partnerschaft“, teilte ein Sprecher mit. „Es ist aber noch zu früh, um über Details zu sprechen. Nur so viel: Die in den Medien kolportierten Größenordnungen und Summen entsprechen nicht der Realität.“  es/dpa

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