Köpfen

von Redaktion

Sinsheim – Interimstrainer Boris Schommers sprach lange im Kreis zu seiner schwer gebeutelten Mannschaft. Dann trotteten die Profis des 1. FC Nürnberg mit gesenkten Köpfen in die Fankurve. Doch auch nach dem 1:2 (0:1) bei 1899 Hoffenheim, das für den Tabellenletzten aus Franken das 19. sieglose Bundesliga-Spiel in Serie bedeutete, empfingen die Anhänger ihre Spieler mit ermutigenden Gesängen. „Wir stehen zu dir – für jetzt und alle Zeit“, hallte es kräftig aus der Fankurve, nachdem der neunte Abstieg aus der höchsten deutschen Spielklasse wieder einmal ein großes Stück wahrscheinlicher geworden war.

„Das ist ein verdienter Sieg für Hoffenheim. Meiner Mannschaft hat in der ersten Halbzeit Mut, Hoffnung und Glaube gefehlt“, sagte Schommers. Die Zahlen sprechen brutal gegen Nürnberg: 13 Punkte nach 25 Spielen, so schlecht war in der Bundesliga noch keine Mannschaft seit Einführung der Drei-Punkte-Regel im Jahr 1995.

Vor 29 015 Zuschauern hatte Andrej Kramaric (25./Handelfmeter/78.) beide Tore für das Team von Trainer Julian Nagelsmann erzielt. FCN-Kapitän Hanno Behrens (61.) gelang zwischenzeitlich der Ausgleich. „Wir haben Moral gezeigt, aber uns läuft die Zeit davon“, befand Nürnbergs Robert Bauer.  dpa

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