IN KÜRZE

Schalke-Fans im BVB-Flieger heim

von Redaktion

Mats Hummels (30) hegt wegen seiner Ausbootung keinen Groll gegen Bundestrainer Joachim Löw und hofft auf ein Comeback in der deutschen Nationalmannschaft. „Alles in Ordnung. Er hat seine Entscheidung getroffen, es gibt da kein böses Blut“, sagte der Innenverteidiger auch mit Blick auf seine „gefühlt erste Länderspielpause in meinem Leben“, die ihm in der nächsten Woche bevorsteht. Er würde eine mögliche Rückkehr – auch unter einem Bundestrainer Löw – nicht ausschließen“, meinte Hummels, und ergänzte mit Blick auf die ebenfalls aussortierten Jerome Boateng und Thomas Müller: „So schlecht sind wir alle drei noch nicht. Man weiß nie, was passiert. Vielleicht gibt’s mal Verletzungsprobleme, vielleicht sind wir doch wieder gut genug, wenn eine EM vor der Tür steht.“

Weil er Uli Hoeneß während dessen Haftzeit heimlich gefilmt hat und die Aufnahmen verkaufen wollte, ist ein einstiger Mitinsasse rechtskräftig verurteilt worden. Das Oberlandesgericht (OLG) München ließ eine Revision des heute 50-Jährigen nicht zu, ein erstinstanzliches Urteil von 14 Monaten Haft ist damit rechtskräftig. Das OLG bestätigte damit eine Entscheidung des Landgerichts Augsburg, das die Berufung des Angeklagten gegen das erstinstanzliche Urteil vom März 2017 zurückgewiesen hatte. Der Verurteilte bekam eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten.

Nach der demütigenden 0:7-Niederlage im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League bei Manchester City wartete auf rund 100 Fans von Fußball-Vizemeister FC Schalke 04 die nächste böse Überraschung. Nach Informationen von „derwesten.de“ wurden sie im offiziellen Mannschafts-Flieger des Erzrivalen Borussia Dortmund nach Düsseldorf geflogen. Ein Fan berichtete dem Portal, es habe großer Unmut unter den Anhängern geherrscht, einige hätten zwischenzeitlich sogar gesagt, sie wollten den Flieger nicht betreten. Der pikante Einsatz des Fliegers sei „purer Zufall“ gewesen, versicherte derweil Eurowings-Pressesprecher Florian Gränzdörffer dem „Westfälischen Anzeiger“. Der umlackierte Airbus sei „ein ganz normales Linienflugzeug unserer Flotte.“ Gleichwohl erklärte Gränzdörffer: „Wir beobachten natürlich, dass Fluggäste auf dieses Flugzeug besonders reagieren. Wir nehmen es mit Humor, nehmen es sportlich.“

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