Unterhaching – Sechs Niederlagen nach der Winterpause und dann noch die 0:1-Derbypleite gegen den TSV 1860. Trotzdem ist bei der SpVgg Unterhaching von Panik nichts zu spüren, es herrscht aber doch eine gewisse Betroffenheit. Dies räumt Trainer Claus Schromm offen ein: „Es herrschte bis zum Winter große Euphorie. Die jüngste Entwicklung nehmen sich die Spieler natürlich zu Herzen“.
Einen Druck auf seine Position kann der Coach nach dem Negativtrend der letzten Wochen nicht registrieren: „Die Grundstimmung bei uns bleibt positiv“. Schromm sieht Präsident Manfred Schwabl als Hoffnungsträger: „Er ist super, arbeitet viel im Hintergrund und trägt zur Stabilität im Verein bei. Mittelfristig brauchen wir aber einen Sportdirektor zur Entlastung unseres Präsidenten“.
Die Trendwende soll jetzt gegen Sonnenhof Großaspach erfolgen. Am Samstag um 14 Uhr haben die Schüler, Studenten und Azubis freien Eintritt. Der Trainer erwartet ein hartes Stück Arbeit: „Sie haben sich in der Winterpause gut verstärkt und wir müssen die zweite Englische Woche erst einmal gut verkraften“. Schromm muss erneut seine Formation verändern. Weiterhin fallen vier Stammkräfte verletzungsbedingt aus, Alexander Winkler ist wegen der Ampelkarte im Derby gesperrt. kik