IN KÜRZE

Griezmann? Non!

von Redaktion

Bundestrainer Joachim Löw steht nach seinen umstrittenen Personalentscheidungen unter einem bislang nicht gekannten Ergebnisdruck. Ausgerechnet Verbandspräsident Grindel befeuerte mit Aussagen im fernen Florida die Stil-Debatte um den Coach, die nach der heiß diskutierten Ausmusterung von Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller entbrannt ist. „Klug“ wäre es gewesen, schon am Tag der Entscheidung, eine Pressekonferenz abzuhalten, stellte der Verbandsboss fest. „Wenn man das gleich gemacht hätte, wären, glaube ich, sehr viele Fragen beantwortet und damit sehr viele Missverständnisse vermieden worden“, sagte Grindel. Der DFB-Boss ruderte Tags darauf allerdings leicht zurück. Als Kritik an Löw seien seine Worte nicht zu verstehen gewesen.

Manchester United ist im Viertelfinale des FA-Cups ausgeschieden. Die Mannschaft von Trainer Ole Gunnar Solskjaer verlor am Samstag beim Premier-League-Konkurrenten Wolverhampton Wanderers mit 1:2 (0:0). Raul Jimenez (70. Minute) und Diogo Jota (76.) schossen die Gastgeber zum Sieg. Marcus Rashford gelang in der Nachspielzeit nur noch der Anschlusstreffer (90.+5). Derweil hat Jürgen Klopps FC Liverpool in der Premier League wieder die Spitze übernommen. Die Reds mussten beim FC Fulham allerdings kräftig zittern bis der 2:1-Erfolg perfekt war.

Ohne Superstar Cristiano Ronaldo hat Juventus Turin die erste Liga-Niederlage dieser Saison hinnehmen müssen. Die Mannschaft um den deutschen Fußball-Nationalspieler Emre Can unterlag am Sonntag in der Serie A bei CFC Genua mit 0:2 (0:0). Neben Ronaldo schonte Trainer Massimiliano Alegri auch Torhüter Wojciech Szczesny und Abwehrchef Giorgio Chiellini.

Der ölreiche Iran hat wegen der Finanzkrise im Land kein Geld für einen neuen Nationaltrainer. Das Sportministerium gab gestern bekannt, dass dem nationalen Fußballverband FFI kein zusätzliches Geld für einen neuen Coach zur Verfügung gestellt werden könne. „Von uns kriegt der FFI nur einen Teil des normalen Jahresbudgets. (…) Ein Extra für den Nationalcoach ist nicht drin“, sagte Vizeminister Mohamed-Resa Dawarsani laut Isna.

Ein offenbar fußballverrücktes Paar in Frankreich darf seinem Sohn nicht den Vornamen Griezmann Mbappé geben. Nach Angaben der Stadtverwaltung von Brive-la-Gaillarde im Südwesten des Landes untersagte ein Gericht die Hommage an die Fußball-Nationalspieler Antoine Griezmann und Kylian Mbappé. Ein Standesbeamter hatte gemäß französischer Gepflogenheiten das Gericht angerufen – er war der Meinung, dass die Namen den Interessen des Kindes schaden könnten. Der Bub heißt nun übrigens stattdessen Dany Noé.

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