Hamburg – Nach dem bitterst-möglichen Ende einer turbulenten Woche waren die HSV-Profis von sich selbst geschockt. „Das hätte uns niemals passieren dürfen“, resümierte Torjäger Pierre-Michel Lasogga nach der 2:3-Heimpleite nach 2:0-Führung gegen Darmstadt 98.
Nur sechs Tage nach dem glanzvollen Derbysieg (4:0) herrschte im Volkspark Fassungslosigkeit über den nächsten kaum erklärbaren Wackler im Aufstiegsrennen. Anstatt als Tabellenführer mit reichlich Vorsprung auf den Relegationsrang in die Länderspielpause zu gehen, bleibt in der Spitze der 2. Liga alles eng beisammen.
Noch am Sonntag kreisten die Gedanken um die verpasste Chance des Vortages. Bakery Jatta (5.) und Lasogga per Foulelfmeter (16.) hatten vor fast 55 000 Zuschauern für eine komfortable Führung des HSV gesorgt, ehe Marvin Mehlem (52.) und Tobias Kempe (82.) ausglichen und erneut Mehlem mit der letzten Aktion (90.+2) schließlich für den ersten Darmstädter Dreier nach zehn Auswärtsspielen ohne Sieg sorgte. „Das ist sehr bitter“, sagte Coach Wolf: „Es sind einzelne Momente, die uns gekillt haben. Es ist ja nicht so, dass die Darmstädter uns überlegen waren. In den Momenten waren sie cleverer.“ sid