Urheber der Idee ist zweifelsohne Hasan Ismaik. Als der Löwen-Investor kürzlich ein Foto von sich und dem bekannten Mixed-Martial-Arts Kämpfer Khabib Nurmagomedov postete, runzelten nicht wenige Fans die Stirn. Nicht jedem erschloss sich, was die Drittligalöwen mit einem Vertreter dieser speziellen Kampfsportart zu tun haben sollen. Beide Seiten scheinen inzwischen jedoch das PR-Potenzial erkannt zu haben. Heute jedenfalls stellt sich der regionale MMA-Kämpfer Mohamed Trabelsi an der Grünwalder Straße 114 vor – um bei einer Showeinheit gegen die 1860-Profis Daniel Wein, Efkan Bekiroglu, Prince Osei Owusu und Kodjovi Koussiu enzutreten. Es soll „Einblick in die härteste Sportart der Welt“ gegeben werden, heißt es in der Pressemitteilung. Schauplatz wird das Fitness-Studio auf dem Vereinsgelände sein – im Anschluss an die 10-Uhr-Trainingseinheit.
Die Fußball-Regionalliga Nordost soll im Zuge der Regionalliga-Reform weiterhin bestehen. Darauf verständigten sich die Vertreter der Fußball-Regionalligisten sowie der 3. Liga aus dem Nordosten, Norden und Bayern nach einem vierstündigen Treffen in Peißen bei Halle/Sachsen-Anhalt. „Es ist nicht möglich, dass aus fünf Regionalligen vier gemacht werden, ohne dass es irgendwo in Fußball-Deutschland große Probleme gibt“, sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch, der auch Sitzungsleiter war. Die Vereine haben mit deutlicher Mehrheit von 47:0-Stimmen bei vier Enthaltungen dafür gestimmt, dass die Regionalliga Nordost bleiben soll. Aus den drei Regionalligen Nordost, Nord und Bayern soll es in Zukunft zwei Aufsteiger geben. „Wie die drei Meister die beiden Aufstiegsplätze in einer Relegation ermitteln, muss noch geklärt werden“, sagte Koch.
Zweitligist FC St. Pauli verliert seinen kaufmännischen Geschäftsleiter Andreas Rettig. Wie der Club am Dienstag mitteilte, wird der 55-Jährige seinen Posten zum 30. September räumen. Ausschlaggebend seien private Gründe, die Rettig in seine Wahlheimat Köln zurück führten. „Die Entscheidung, diesen großartigen Verein zu verlassen, ist mir unglaublich schwergefallen, aber es gibt ‘50+1’ private und persönliche Gründe für diesen Schritt“, wird Rettig auf der Vereins-Homepage zitiert.
Für die Ausrichtung der Frauen-WM 2023 gibt es nach Angaben des Weltverbandes FIFA die Rekordzahl von neun Interessenten. Das teilte die FIFA mit. Neben der gemeinsamen Kandidatur von Nord- und Südkorea liegen dem Verband auch Erklärungen aus Argentinien, Australien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Japan, Neuseeland und Südafrika vor. Die Entscheidung über den Ausrichter der WM in vier Jahren fällt voraussichtlich im März 2020.