Sky-Experte Lothar Matthäus kritisiert die „Pleiten, Pech und Pannen“ beim DFB, die schon vor der WM begannen – und „nach dem blamablen Ausscheiden in der Vorrunde wurden dann keine Konsequenzen gezogen“. Auch die Chance, die Nationalspieler nach der WM zu verabschieden, habe Bundestrainer Jogi Löw verpasst. Auf der Pressekonferenz, so Matthäus, „hat er die Gründe für die Ausbootung von Müller, Hummels und Boateng erklärt. Dabei war es ihm wichtig, dass es keinen Eiertanz gibt. Den größten Eiertanz von allen, hat – in meinen Augen – aber er hingelegt.“ Sportlich könne er Löws Entscheidung nachvollziehen, dieser habe aber „in Bezug auf Zeitpunkt und Kommunikation des Umbruchs völlig danebengelegen“.