IN KÜRZE

DOSB unzufrieden

von Redaktion

Ski alpin

Josef Ferstl (Hammer) und Kira Weidle (Starnberg) sind ihrer Favoritenrolle in den Abfahrtsrennen der Internationalen Deutschen Meisterschaften der Alpinen in Garmisch-Partenkirchen gerecht geworden. Ferstl (30), der im Januar auf der berühmten Streif in Kitzbühel den Super-G gewonnen hatte, setzte sich auf der Kandahar vor Dominik Schwaiger (Königssee) durch. Für Ferstl war es der erste Meistertitel in der Abfahrt. Die 23-jährige Weidle, in der abgelaufenen Weltcup-Saison zweimal Dritte in der Abfahrt, feierte ihren zweiten DM-Titel nach 2016. Sie verwies die Schellenbergerin Patrizia Dorsch auf den zweiten Rang.

Basketball

James Harden hat in der NBA mit 890 Drei-Punkte Wurfversuchen innerhalb einer Saison den bisherigen Rekord gebrochen. Der Star der Houston Rockets übertraf Stephen Curry von Meister Golden State Warriors, der 2015/16 sein Glück 886-mal mit Würfen aus der großen Distanz probiert hatte. Im Spiel bei den Atlanta Hawks (121:105) war Harden bei vier von elf Versuchen erfolgreich, insgesamt hat er in der laufenden Spielzeit 316 Dreier versenkt (35,5 Prozent).

Darts

Deutschlands bester Darts-Profi Max Hopp (Idstein) hat in diesem Jahr große Pläne. „Ich will vor der WM in den Top 20 stehen, das ist mein Ziel, und damit wäre ich zufrieden“, sagte der 22-Jährige gegenüber DAZN und spox.com: „Um die letzten paar Prozentpunkte raus zu kitzeln, muss ich im Training sehr filigran arbeiten.“ Hopp, der ab heute in Berlin als erster Deutscher an der prestigeträchtigen Premier League teilnimmt, verspricht für 2019 „einen Max, der zielorientiert arbeitet und Blut geleckt hat. Der gemerkt hat, wie schön es ist zu gewinnen.“ Er habe „sehr wenige Punkte zu verteidigen. Gegen Ende des Jahres kann mich das gefährlich machen.“ Die Weltmeisterschaft beginnt Mitte Dezember. Dass er bei den anstehenden Turnieren in Leverkusen und Hildesheim fehlt, liegt an einem Missgeschick: „Ich habe die European Tour noch in weiter Ferne gesehen und einfach nicht darauf geachtet, wann die Meldefrist ist.“

Allgemein

Der Sport ist im erneuerten Glücksspielstaatsvertrag nicht vorgesehen – das beklagt der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB). „Ohne den Sport und seine Veranstaltungen gäbe es gar keine Sportwettinhalte. Umso schwerer ist es zu verstehen, dass die von uns stets geforderte Drittelabgabe zugunsten des gemeinnützigen Sports, also zur Stärkung der Sportbasis, in der politischen Diskussion keine Rolle mehr zu spielen scheint“, sagt der Leiter des Berliner DOSB-Büros, Christian Sachs. Heute berät die Ministerpräsidentenkonferenz über eine Übergangslösung des Glücksspielstaatsvertrages bis 2021, die dann von den 16 Länderparlamenten noch ratifiziert werden muss.

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