Saitama – Die deutschen Eiskunstläufer haben zum Auftakt der Weltmeisterschaften im japanischen Saitama überzeugende Darbietungen gezeigt. Im Kurzprogramm kam das Berliner Paar Minerva-Fabienne Hase und Nolan Seegert auf Rang zehn. Die ebenfalls aus der Hauptstadt kommenden Annika Hocke und Ruben Blommaert belegten Rang 16. Auch bei den Damen hat sich die viermalige deutsche Meisterin Nicole Schott mit Rang zwölf in der Kurzkür gut geschlagen.
„Ich wollte es nur genießen und Spaß haben beim Laufen. Das fällt einem nicht leicht, wenn man weiß, es hakt noch hier und da“, sagte die 22-Jährige aus Essen, die in diesem Winter wochenlang verletzt und krank war. Das könnte nun zum Vorteil werden: „Ich habe hier mein Hoch, während andere Mädchen vielleicht müde sind von der EM.“ Bei den kontinentalen Titelkämpfen im Januar in Minsk landete sie nur auf Platz 16.
Nun will sie angreifen. Den ersten dreifachen Toeloop in der Kombination konnte sie stehen, obwohl ihr Körper zu weit vorgebeugt war. „Trotzdem habe ich den zweiten Toeloop auch dreifach gemacht“, sagte sie stolz. In Führung liegt bei den Damen die russische Olympiasiegerin Alina Sagitowa. Auf den Rängen zwei und drei folgen die Japanerin Kaori Sakamoto und Elisabet Tursinbajewa aus Kasachstan.
Eine gute Ausgangsposition hat auch das Berliner Duo Hase/Seegert. Beim EM-Debüt sprang der sechste Platz heraus, nun liegen sie vorerst auf Rang zehn. „Nach der EM ist die Erwartungshaltung an uns gestiegen“, sagte Seegert und betonte: „Wir wollen bei der WM unser Ding machen. Das Kurzprogramm war ein guter Auftakt.“ dpa