Skifliegen
Weltmeister Markus Eisenbichler (Siegsdorf) hat in der Qualifikation zum Weltcup-Skifliegen im slowenischen Planica seinen deutschen Rekord eingestellt. Der 27-Jährige flog von der riesigen Letalnica auf 248 Meter und damit so weit wie vor zwei Jahren an gleicher Stelle. Eisenbichler belegte in der Vorausscheidung Platz zwei hinter dem Japaner Ryoyu Kobayashi, der mit geringerem Anlauf ebenfalls auf 248 Meter segelte. Eisenbichler und Kobayashi kämpfen um den Gewinn des Flug-Weltcups, bei noch zwei ausstehenden Wettbewerben liegt der Deutsche knapp hinter Kobayashi auf Platz zwei.
Tennis
Die French Open in Paris haben wie alle anderen Grand-Slam-Turniere auch das Preisgeld erhöht. Insgesamt wird in diesem Jahr eine Summe von knapp 42,7 Millionen Euro ausgeschüttet. Das teilten die Organisatoren gestern mit. Im Vergleich zum Vorjahr sei dies eine Steigerung von acht Prozent. Bei Frauen und Männern erhalten die Turniersieger jeweils 2,3 Millionen Euro, 4,55 Prozent mehr als 2018. Die Finalisten bekommen 1,18 Millionen Euro. Für das Antreten in der ersten Runde schütten die Veranstalter 46 000 Euro aus.
Boxen
Der Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) feiert am 6. April mit viel Prominenz sein 70-jähriges Bestehen. In Unterschleißheim bei München werden Boxgrößen wie Witali und Wladimir Klitschko, Arthur Abraham, Henry Maske, Axel Schulz und Dariusz Michalczewski erwartet. Auch die Präsidenten der großen Weltverbände haben ihr Kommen zugesagt. Zum Jubiläum veranstaltet der Verband in Unterschleißheim auch seinen Kongress mit Neuwahlen. Der jetzige BDB-Präsident Thomas Pütz will für eine weitere Amtszeit kandidieren.
Curling
Die deutschen Curling-Frauen haben bei der Weltmeisterschaft in Silkeborg die Chance auf das Halbfinale gewahrt. Das Team von Bundestrainer Uli Kapp besiegte am Donnerstag Dänemark mit 8:6 und steht nach neun Spielen mit einer Bilanz von vier Siegen bei fünf Niederlagen auf dem neunten Rang. Zumindest Platz sechs ist nötig, um im Rennen um die Plätze im Halbfinale zu bleiben.
Doping
Die Nationale Anti-Doping-Agentur hofft, dass die Aufdeckung des mutmaßlichen Erfurter Doping-Netzwerks durch staatsanwaltschaftliche Ermittlungen nur der Anfang gewesen ist, dopende Spitzensportler besser enttarnen zu können. „Ich glaube, dass der erste Schritt gemacht ist“, sagte NADA-Vorstand Lars Mortsiefer. Allerdings sieht er auch die Notwendigkeit, dass das Anti-Doping-Gesetz „ein Stück weit geschärft und präzisiert“ werden müsse, damit man es „noch gezielter“ einsetzen könne.