Unterhaching – Mit der zweiten Nullnummer in Serie ist die SpVgg Unterhaching in der 3. Liga endgültig im Mittelmaß angekommen. Wie schon im Heimspiel am vergangenen Spieltag gegen Großaspach blieb das Team von Trainer Claus Schromm auch im Nachholspiel zu Hause gegen Energie Cottbus torlos. Nach der Winterpause erzielten die Hachinger in neun Partien lediglich drei Treffer – ein wesentlicher Grund für den tabellarischen Sinkflug.
„In unserer jetzigen Situation war auch gegen Cottbus kein Offensivspektakel zu erwarten, aber wir schreiben jetzt die 4“, sagte der Hachinger Coach, der zumindest erleichtert ist, dass sein Team jetzt 40 Punkte gesammelt hat.
35 Zähler bis zur Winterpause, aber nur fünf im Kalenderjahr 2019 – die Spielvereinigung tritt auf der Stelle und mehrere Akteure hinken ihrer Form hinterher. Allerdings: Auch am Mittwoch fehlten sechs verletzte Stammkräfte, die Chancenverwertung blieb mangelhaft. „Wir müssen die aktuelle Situation einfach annehmen“, sagte Schromm, der sich wenigstens auf seine Abwehr verlassen konnte, wenngleich Cottbus ein klares Plus an Torchancen hatte.
So avancierte Torhüter Lukas Königshofer einige Mal zum Retter in höchster Not. „Wir müssen froh sein, dass wir wenigstens einen Punkt geholt haben, unser Spiel nach vorne ist aber zurzeit grausam“, sagte der 30 Jahre alte Österreicher, zuletzt ein Garant für die beiden mühsamen Punkteteilungen.
Immerhin: Der Abstand zur Abstiegszone ist mit neun Punkten weiterhin komfortabel. KLAUS KIRSCHNER