Duell der Krisenclubs

von Redaktion

Siegentwöhnte Hachinger bei offensivschwachen Münsteranern

Unterhaching – Die Akteure der SpVgg Unterhaching sind weiter bemüht, die Torflaute nach der Winterpause mit nur drei Treffern in neun Partien endgültig zu beenden. Beim Training am Freitag ballerten die Offensivspieler aus allen Rohren auf das Tor. Dies soll helfen, an diesem Samstag beim Auswärtsspiel gegen Preußen Münster in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Allerdings hatte Trainer Claus Schromm auch schlechte Nachrichten: „Unsere Ausfallquote hat sich leider schon wieder erhöht Beim Flug am Samstag nach Münster bleiben einige Plätze leer.“ Zu den sechs Langzeitverletzten um Torjäger Stephan Hain und den gesperrten Lucas Hufnagel (fünfte Gelbe Karte) gesellt sich zu allem Unglück Innenverteidiger Marc Endres (Kniescheibenprellung). „Jetzt müssen eben die Spieler einspringen, die ansonsten weniger zu Zug kommen“, sagt Schromm.

Dies ist die Bewährungschance für Maxi Krauß, Dominik Widemann und einige Junioren, die in den Kader aufrücken. Auf Fall rechnet sich Schromm in Münster einiges aus, denn auch die Preußen schwächeln seit Monaten – ein Trainerwechsel kündigt sich an. Sven Hübscher (derzeit SV Werder Bremen II) löst Marco Antwerpen zum Saisonende ab.

Die Westfalen haben seit November nur zweimal gewonnen und in zehn von zwölf Partien kein Tor geschossen. „Der Gegner ist in einer ähnlichen Gefühlslage wie wir. Dies könnte uns in die Karten spielen“, sagt Schromm, der nach dem Auswärtsspiel in Münster endlich zur Tagesordnung übergehen möchte: „Wir hatten zuletzt sieben Spiele in 25 Tagen. Bisher gab es nur Englische Wochen. Nächste Woche steht kein Spiel auf dem Programm und wir können endlich mal wieder normal trainieren.“ KLAUS KIRSCHNER

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