Nationalspieler Tobias Rieder hat nach seiner schier endlosen Torflaute keine Aussicht auf eine Vertragsverlängerung bei den Edmonton Oilers und ist von Präsident Bob Nicholson harsch kritisiert worden. „Tobi Rieder hat nicht ein Tor erzielt. Tobi Rieder hat so viele Alleingänge vergeben. Wenn Tobi Rieder zehn bis zwölf Tore gemacht hätte, hätten wir wahrscheinlich die Playoffs erreicht“, schimpfte Nicholson bei einer Veranstaltung für Dauerkartenbesitzer der Oilers. Rieder (26) absolvierte bisher 60 Saisonspiele für die Oilers, lediglich elf Vorlagen stehen zu Buche. „Tobi Rieder wird von den Edmonton Oilers am Ende dieser Saison nicht unter Vertrag genommen“, stellte Nicholson klar. Üblicherweise trifft diese Entscheidung ein General Manager, den die Oilers nach dem Rauswurf von Peter Chiarelli gerade suchen. Nicholson entschuldigte sich später für seine Kommentare und sprach sich mit Rieder aus, dennoch blieben Spuren. „Ich bin total verwundert und enttäuscht“, sagte Rieders Agent Darren Ferris dem Sender TSN und bezeichnete das Statement als „herzlos, rücksichtslos und inakzeptabel“. Rieder hatte bei den Oilers für ein Jahr einen mit 1,75 Millionen Euro dotierten Vertrag unterschrieben.