Das Münchner Derby ist perfekt

von Redaktion

Herrschings Volleyballer fordern Haching

Unterhaching/Herrsching – Das Derby in den Playoffs der Volleyball-Bundesliga ist perfekt. Am Samstag (18.00 Uhr) treffen die Alpenvolleys Haching im ersten Viertelfinale (best of 3) auf die WWK Volleys Herrsching. Beide Teams rundeten die Hauptrunde mit Siegen ab.

Die Grenzgänger aus Unterhaching und Innsbruck gewannen glanzlos mit 3:1 (25:22, 15:25, 25:14, 25:19) bei Trainer Stefan Chrtiansky machte der mäßige Auftritt keine Sorgen: „In den Playoffs wird die Einstellung anders sein.“

Herrsching gab bei der Abschiedsparty von Rottenburgs Kulttrainer Hans Peter Müller-Angstenberger den Partycrasher und gewannen das Südderby beim als sportlichen Absteiger feststehenden TV Rottenburg knapp, aber letztlich nicht unverdient mit 3:2 (22:25, 25:23, 25:27, 25:23, 15:9). Wirklich zufrieden war auch Trainer Max Hauser nicht. Von der lautstarken Kulisse in der Tübinger Paul-Horn-Arena habe man sich doch beeindrucken lassen. Auch habe, so Hauser, die letzte Spannung gefehlt.“ Immerhin: Die Moral hat gestimmt. Der zwischenzeitliche 1:2-Rückstand wurde noch gedreht. In den ersten vier Sätzen schenkten sich beide Mannschaften nichts. Die 2500 Zuschauer sahen ein spannendes Duell. Im Tie-Break gab dann die höhere Qualität den Ausschlag. Nach 140 Minuten besorgte der eher glücklose Tim Peter mit einem Block den Sieg. Erfolgreichster Angreifer auf Herrschinger Seite war Griffin Shields. Der 24-jährige Diagonalangreifer erzielte 27 Punkte (davon 6 Blocks).

Bei den Alpenvolleys blickte man derweil schon nach vorne: „Jetzt haben wir eine Party in Tirol und eine in Haching“, freut sich Alpenvolleys-Manager Hannes Kronthaler auf das Viertelfinale, das seiner Mannschaft kurioserweise nur Heimspiele beschert. Denn nach dem Duell am Samstag (18 Uhr) in Innsbruck steigt am 4. April die Auswärtspartie der Alpenvolleys in Unterhaching, weil die kleine Herrschinger Halle nicht für die Playoffs zugelassen ist. SCHIFFNER/SAVIGNANO

Artikel 1 von 11