Peiting – Sie sind keine Eisbären, keine Füchse und keine Piranhas. Keine Skorpione oder Bullen. Sie sind einfach der EC Peiting und der Herner EV. Ihre Namen sind unspektakulär. Ihre Leistungen sind es nicht. Denn beide Teams warfen ihre Playoff-Gegner mit drei Siegen problemlos aus dem Wettbewerb. Ab kommenden Freitag treffen die Mannschaften im Viertelfinale aufeinander.
Peitings Trainer Sebastian Buchwieser ist gewarnt: „Das ist der schwerste Gegner, den wir im Viertelfinale hätten kriegen können.“ Der Sechste der Oberliga Nord hat die Eisbären Regensburg mit 5:1, 6:1 und 4:3 vom Eis geschickt. Herne habe „viel Talent“, sagt Buchwieser. Und mehrere Akteure, die „ein Spiel alleine entscheiden können“. Dazu zählen der Kanadier Brad Snetsinger, der es in drei Playoff-Partien bereits auf drei Tore und drei Assists brachte, und Nils Liesegang (ein Tor, sechs Assists).
Nach dem spielfreien Wochenende bedeutet das für den EC Peiting also wieder volle Konzentration. Buchwieser hat sich Videomaterial besorgt und Herne genau studiert. Nun will er seine Mannen auf den Gegner einstellen. „Eishockey ist ein interaktiver Sport“, sagt er. Da gehöre zur Fitness und Technik eben auch die richtige Taktik.
Für den Meister der Oberliga Süd geht’s daher nun wieder jeden Tag aufs Eis. Damit er – auch ohne entsprechenden Vereinsnamen – tierisch gut drauf ist. KATRIN KLEINSCHMIDT