Reisinger setzt auf Vorkasse

von Redaktion

1860-Präsident kontert Ismaik-Vertreter Stimoniaris

München – Erst vergangene Woche schoss Ismaik-Sprecher Saki Stimoniaris gegen Präsident Robert Reisinger, forderte mehr Anerkennung für das finanzielle Engagement des Investors: „Ich erkenne keinen Plan außer: selber nichts auf die Reihe bringen, aber zu allem Nein sagen und sagen, man kann nur das ausgeben, was man einnimmt.“

Jetzt hat Reisinger geantwortet. „Er (Ismaik) spricht gern davon, dass ihm der Respekt von uns fehlt. Uns fehlt, ehrlich gesagt, auch ein bisschen der Respekt von ihm“, wird der Präsident in der „SZ“ zitiert. Das Vertrauen zum Investor sei „aufgrund der Vergangenheit“ erschüttert. Sollte Ismaik der Löwen-KGaA neue Darlehen auf Basis von Genussscheinen gewähren wollen, dann nur per Sofortüberweisung. „Gegen Genussscheine haben wir nichts grundsätzlich“, so Reisinger.“ Aber eben unter der Bedingung, dass das Geld beim Lizenzierungsantrag überwiesen, also vorher da ist. Dann kann der Geschäftsführer damit planen.“ Bei den Darlehen aus dem vergangenen Sommer sei dies jedoch schwierig gewesen.

Reisingers Finanzierungswunsch: Ein 50:50-Mix aus Darlehen und Sponsoring. „Es stimmt nicht, dass wir sein (Ismaiks) Geld nicht wollen. Wir wollen es bloß nicht in der Form, wie er es in der Vergangenheit zur Verfügung gestellt hat.“  mm

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