Basketball
Pokalsieger Brose Bamberg muss 40 000 Euro Strafe zahlen. Wie der Verein mitteilte, verhängte die Basketball-Bundesliga diese Geldstrafe. Ursprünglich stand eine fast dreimal so hohe Strafe im Raum. Grund seien falsche Angaben über eingegangene Verpflichtungen, hieß es in der Mitteilung. Außerdem habe der ehemalige Geschäftsführer Rolf Beyer es versäumt, dem Aufsichtsrat der Liga Informationen über die Finanzlage zur Verfügung zu stellen. „Nachdem Geschäftsführer Arne Dirks die Erfüllung der Mitteilungspflichten ab seiner Amtsübernahme nachweisen konnte, wurde die ursprünglich angedrohte Strafe von 115 000 Euro auf 40 000 Euro reduziert“, teilte der Verein mit. Die Bamberger beabsichtigen nach eigenen Angaben, Beyer „in Regress zu nehmen“. Brose Bamberg hatte sich im November überraschend von Geschäftsführer Beyer getrennt. Als Grund nannte der Basketball-Bundesligist in einer knappen Meldung „finanzielle Unregelmäßigkeiten“.
Eishockey
Der neue Bundestrainer Toni Söderholm darf auf alle verfügbaren Nationalspieler aus Nordamerika bei der WM im Mai hoffen. „Grundsätzlich haben alle Spieler das Interesse, bei der WM für Deutschland zu spielen“, sagte Söderholm. Das gelte auch für Top-Star Leon Draisaitl, der für die Edmonton Oilers spielt und in dieser Saison die zweitmeisten Tore alle NHL-Spieler erzielt hat. Voraussetzung aber ist, dasss die Oilers – wie nach jetzigem Stand zu erwarten – die Playoffs verpassen. Kurz vor dem Ende der regulären NHL-Saison wären nach jetzigem Stand neben Draisaitl und seinem Teamkollegen Tobias Rieder auch Korbinian Holzer (Anaheim) und Dominik Kahun (Chicago) grundsätzlich verfügbar. Thomas Greiss, Tom Kühnhackl und Dennis Seidenberg (New York Islanders) sowie Philipp Grubauer (Colorado) haben dagegen gute Playoff-Chancen und wären erst bei einem vorzeitigen Aus für die WM frei.