Die Formel der „Expected Goals“, die die Statistiken des Fußballs von Glück und Pech bereinigen sollen, lässt sich nicht nur auf Mannschaften, sondern natürlich auch auf einzelne Spieler anwenden. Dabei zeigt sich, dass Robert Lewandowski, der Stürmer des FC Bayern, unter den zehn besten Torjägern der Bundesliga am meisten Pech hat – oder einfach am stümperhaftesten mit seinen Chancen umgeht. So hätte der Pole – der Qualität seiner Gelegenheiten nach zu urteilen – rund sieben Tore mehr geschossen haben müssen als jene 18, die er auf dem Konto hat.
Und wer hat am meisten Glück beziehungsweise macht am meisten aus seinen Chancen? Hier liegt ein Stürmer aus Dortmund an der statistischen Spitze: Paco Alcácer hat 14 Mal ins Schwarze getroffen, seine Gelegenheiten hätten im Schnitt aber nur acht Tore erlaubt. Auch die Angreifer Ondrej Duda (Hertha BSC), Luka Jovic (Eintracht Frankfurt) und Yussuf Poulsen (RB Leipzig) treffen häufiger als es der „Expected Goals“-Wert eigentlich erwartet: Duda wird dort bei 5,08 (tatsächlich: 10) eingestuft, Jovic bei 12,41 (tatsächlich: 15) und Poulsen bei 8,89 (tatsächlich: 12). lop